1000 Meilen entfernt von allen Sorgen!

 
24Februar
2014

Veränderung

Ohje, jetzt sind schon fast zwei Monate vergangen, seitdem ich mich das letzte mal gemeldet habe.
Dabei gibt es doch so einiges zu erzählen.
Als ich im Dezember voller Eifer wieder zurück zu Jana und Co gekommen bin erreichte Jana 2 Tage später auch schon die Nachricht, dass ihre Arbeitsstunden und ihr Lohn gekürzt wird, da der Shop in dem sie arbeitete den Besitzer wechselte. Noch dazu sollte sie den Lohn Cash auf die Hand bekommen, was so viel heißt, wie dass der neue Eigentümer die Steuern umgehen will.
Nach einer weiteren Arbeitswoche von Jana kam sie Mittwoch nach Hause und teilte mir mit, dass sie ihren Job verloren habe. Scheiße! Das hieß für mich ebenfalls, dass ich arbeitslos bin. Nach vielen langen und intensiven Gesprächen mit Jana und Stuart haben wir beschlossen, dass ich mir bis zu dem Umzug nach Shepparton neue "Arbeit" suche. Zuerst dachte ich an Farmarbeit (wäre mit Sicherheit mal interessant dort rein zu schnuppern), habe mich dann aber doch dazu entschieden mich nach einer weiteren Gastfamilie umzuschauen, die ein "Shorttermaupair" benötigt. Ich habe auch ziemlich schnell einige Familien gefunden und mich letztendlich für eine Familie in Mt Eliza (1 Stunde südlich von Melbourne) entschieden. Da der Gastmutter eine Operation anstand haben sie also wirklich dringend ein Aupair benötigt und ich dachte mir, dass Melbourne gar nicht so verkehrt sein kann, da ich mich dann schonmal an das Wetter dort unten gewöhnen kann, welches ja ziemlich wechselhaft ist.
Am 14.01 habe ich Kontakt mit der Familie aufgenommen, welche aus 3 Mädels + Hund besteht (neue Herausforderung) und am 19.01 hab ich mich dann direkt auf den Weg ins neue "Glück" gemacht. Nach tränenreichem, schweren Abschied am Flughafen wurde ich in Melbourne mit offenen Armen empfangen. Auf mich warteten Melinda (Gastmama), Matt (Gastvater), Grace (6), Charlie (4), Zoey (1) und Poppy (Labradoodel).
Mein Arbeitstag beginnt also morgens um 7 Uhr und besteht daraus die zwei großen Kids fertig für Schule und Kindergarten zu machen. Wenn diese dann nach ausgewogenem Frühstück in der Schule sind verbringe ich den Rest des Vormittags indem ich Zoey in jeglicher art entertaine. Nach Mittagessen um kurz nach Elf, heißt es Bettzeit für Zoey für (wenn sie gut drauf ist) 2 1/2 bis 3 Stunden. Um 3 Uhr werden dann die Mädels wieder abgeholt und dann steht "Ruhezeit" oder spielen für die Großen auf dem Plan. Momentan schauen wir täglich den Film "Frozen"..
Nach dem Abendessen zwischen 5 und 5.30 geht's unter die Dusche und danach darf noch ein wenig gespielt werden, bis es um 7 dann ins Bett geht und mein Arbeitstag dann auch endlich vorbei ist.
Die Zeit an solch einem langen Tag vergeht aber wie im Flug, da auch diese Gastfamilie absolut herzlich und super hilfsbereit ist. Wir verstehen uns alle super und ich bekomme sehr viel gezeigt und ermöglicht zu unternehmen. Allerdings das meiste auf eigene Faust oder mit meiner Gastfamilie, da die AuPairs heier nicht so wirklich der Hammer sind.
So bin ich am Freitag dann nach Melbourne gefahren, war im Sealife und auf dem Eureka Tower, welcher der höchste Wolkenkratzer der Südhalbkugel ist. Am Samstag stand mir dann ein weiterer langer Tag bevor. Great Ocean Road von morgens um 7 bis abends um 9. Highlight des ganzen war dann noch ein Helikopterrundflug über die 12 Apostel und die London Bridge. Abends ging es dann noch mit einem anderen Aupair, die ich bloß noch "crossed eye" nenne zu White Night Melbourne. Ziel dieser Veranstaltung war es, verschiedene Gebäude Melbournes in bunten Farben aufleuchten zulassen. Leider waren aber so viele Leute auf den Straßen, dass es mir unmöglich erschien irgendwie durch die Menschenmenge zu kommen, weshalb ich mich abends um 11 dann in mein Bett verabschiedete.
Am 05.03 geht es voraussichtlich wieder zurück nach Emerald zu Jana, Stuart und Sarah.
So viel zu der vergangenen Zeit. Jetzt seid ihr erstmal wieder auf dem aktuellsten Stand.
04Januar
2014

Sydney

Am 23.12 war es dann mittags um zwei endlich so weit. Für mich hieß es: ab nach Sydney!
Meine Freude konnte ich gar nicht in Worte fassen. Umso mehr freute ich mich dann aber auch noch, als ich am Flughafen in Sydney dann von Patrick und Sinan empfangen wurde.
Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg zu meinem Hostel in der Pitt Street. Das ist ungefähr eine der beiden großen Hauptstraßen von denen man so ziemlich alles erreicht. Im Hostel angekommen, wurden wir relativ nett empfangen. Doof bloß, dass mein Zimmer im Second Floor war und es bloß Treppen und keinen Aufzug gab, denn mein Koffer war ziemlich schwer. Die Freude auf mein Einzelzimmer in diesem Hostel war echt groß, bis ich dann den Schlüssel im Schloss drehte und ich die Tür öffnete. Ein stinkendes, vielleicht zwei Quadratmeter großes Zimmer, mit Bett und kaputtem Ventilator hieß mich hier für 12 Tage willkommen. Von diesem Tag an habe ich Tag und Nacht bloß noch mein Fenster offen gelassen und mich total über den wieder reparierten Ventilator am zweiten Tag gefreut. Mein Hostel war an sich aber echt gut. Es gab jeden Tag etwas "umsonst". Waren es die Pancakes Sonntags morgens, das BBQ Freitags abends, free Goon eigentlich jeden Tag, oder die zahlreichen Trinkspiele. LEIDER habe ich während meines gesamten Aufenthalts an keinem der ganzen Angebote teilgenommen. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, weshalb ich diese kostenlosen Dinge nicht teilgenommen habe.
Nun ja, erstmal habe ich meine Leber für ganze 10 Tage trainiert. Wenn ich dieses Trainingsprogramm vor meinem Rückflug nach Deutschland nochmals mache, bin ich auf jeden Fall für den Wiesenmarkt bestens gewappnet.
Dann war ich morgens immer relativ früh wach, sodass ich schon durch Sydney marschiert bin, bevor es beispielsweise die free Pancakes gab. Und zu guter letzt hab ich mit den Jungs auch so gut wie jeden Abend gekocht. Von Bratkartoffeln, die uns wirklich an unsere Grenzen gebracht haben, über Pasta, bis ihn zu Puten-Cordon-Bleu.
Aber was habe ich in Sydney gesehen oder unternommen? Selbstverständlich habe ich das Opera House und die Harbour Bridge gesehen. Auch der große botanische Garten war echt schön. Dann war nur für Weihnachten auf der St. Marys Cathedral die Weihnachtsgeschichte projiziert mit einem ca. 10min Film. Das war echt wunder wunderschön. Auch war ich auf dem Sydney Tower, auf welchem man einen 360 Grad Blick in 80km Ferne über ganz Sydney hat und im Wildlife Zoo, wo man allerlei Einblick in die australische Tierwelt bekommen hat.
An Silvester waren wir dann gemeinsam im Luna Park, das ist wie ein kleiner Freizeitpark links neben der Harbour Bridge. Dort konnte man den ganzen Abend umsonst die Fahrgeschäfte nutzen und dann pünktlich zum Feuerwerk auf einen Steg (wenn man schnell genug war- so wie wir), von welchem man den perfekten Blick auf das Harbour Bridge Feuerwerk und die anderen hatte, oder einfach zum Feuerwerk im Park bleiben und das Feuerwerk dort von etwas weiterer Entfernung wahrnehmen. Das war bei weitem dann das beste Silvester was ich bisher hatte.

Mein absolutes Highlight in Sydney war der Skydive den ich gemacht habe. D.h ich hatte einen Sprung aus 14000ft Höhe (4500m) aus einem Flugzeug. Nach dem Sprung hatte ich ca 50-60sec freien Fall mit Blick auf die Blue Mountains und das Meer. Danach wurde der Fallschirm ausgelöst und es ging langsam aber sicher zur Landung.
Das war wirklich ein atemberaubendes Gefühl. Vor allem fühlt man sich nicht, als würde man fallen, sondern als würde man durch die Luft gleiten. Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Der Mann, der mit mir gesprungen ist hat das schon seit 45 Jahren gemacht, deshalb hatte ich auch überhaupt keine Angst und ich kann es auch wirklich bloß jedem weiterempfehlen.


Jetzt bin ich seit gestern wieder zurück in Emerald, wir haben gerade 15 Uhr und 42 Grad!
Das wird ein heißer Sommer hier oben im Osten. :-)

Ein frohes neues Jahr und bis bald!
21Dezember
2013

Das Wochenende vor Sydney

Morgen ist es so weit!
Für mich geht es nach Sydney und ich kann es gar nicht mehr abwarten, endlich mal wieder was anderes zu sehen! Mein Koffer ist schon gepackt und ich musste mit Erstaunen feststellen, dass ich für jedes Wetter dort unten gewappnet sein muss, d.h lange Sachen, kurze Sachen, warme Sachen, dünne Sachen. Dementsprechend schwer ist mein Koffer auch!
Aber weshalb ich heute eigentlich nochmal schreibe ist ein ganz anderer Grund. Mir ist gestern Nacht nämlich was ziemlich witziges passiert:
Ich habe die Mädels zu mir eingeladen, weil ich nicht den ganzen Abend Zuhause versauern wollte. Als ich um viertel nach zwölf dann eine der Mädels erfolgreich Zuhause abgesetzt habe, ging mein "Erlebnis" los. Ich habe zum Abliefern meiner Freundin nicht mein süßes Nannycar genommen, sondern den Commodore meines Hostdads - wenn man schonmal die Möglichkeit hat.
Zurück auf der Hauptstraße Richtung nach Hause (ich wollte einfach bloß heim,weil ich die Nacht davor bloß 3 Stunden geschlafen habe), kam mir ein Polizeiauto entgegen. Kurz nachdem ich an ihnen vorbei Gefahren bin, hat dieses Polizeiauto dann mitten auf der Straße gedreht, hat das Blaulicht angemacht und ist mir wie im Film hinterher gefahren. War mir aber eigentlich klar, dass dienlich rausziehen werden. Ich mein, wenn man nachts so ein tiefergelegtes Auto, mit so viel PS sieht, was sich auch noch an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, obwohl es viel viel schneller fahren könnte, muss da was nicht in Ordnung sein.
Ich bin also direkt Links rangefahren und ausgestiegen.
Die beiden Polizisten habe ich direkt mal mit "Hey, how's it going?". So begrüßt man hier jeden in Australien, egal ob man den Jenigen kennt oder nicht.
Jedenfalls wollte der gute Herr dann direkt meinen Führerschein stehen. Hab ihm alles in die Hand gedrückt. Währenddessen hat der andere Polizist schon mit der Taschenlampe mein Auto durchleuchtet. Ich kam mir echt wie ein Schwerverbrecher vor, dabei hab ich doch gar nichts gemacht. Haha
Der Polizist fragte mich dann, ob ich irgendwas getrunken habe. Auf diese Frage habe ich bloß mit "just water, cause I'm a thirsty person", geantwortet und dem Polizisten mit meiner Antwort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Daraufhin hat er mich gefragt woher ich denn kommen würde und ob ich nach Emerald gezogen bin. Als ich meinte, dass ich Aupair hier bin, hat er mich ganz verdutzt angeschaut, weil er gar nicht wusste, dass es im kleinen Emerald so viele AuPairs gibt.
Während unseres Gesprächs durfte ich dann natürlich auch noch einen Alkoholtest machen - einfach bloß zum sicher gehen, meinte er.
Nachdem dieser negativ ausgefallen ist, haben wir noch kurz über meine zukünftigen Reisepläne geredet und dann konnte (nachdem ich mich noch freundlich fürs blasen bedankt habe, da ich das schon immer mal machen wollte) meine "Heimreise" weitergehen. Auf den Schock hab ich mir dann erstmal ne Flasche Apfel Cider gegönnt und bin dann wie erschlagen in mein Bett gefallen.

An dieser Stelle, bleibt mir euch allen bloß noch FROHE WEIHNACHTEN und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!
Habt viel Spaß!
25November
2013

Airlie Beach

Nach etwas längerer Pause melde ich mich auch hier mal wieder.
Viel neues ist nichts geschehen. Verändern wird sich aber in der nächsten Zeit einiges. Meine Tagesabläufe sind noch immer die gleichen, außer dass ich Dienstags mit Sarah jetzt wahrscheinlich nicht mehr in den Park zu den anderen AuPairs gehe, sondern ins Schwimmbad, weil es einfach viel zu heiß ist. Jana hat ab Ende des Jahres hier keinen Job mehr, weil in Emerald nichts mehr los ist und alle Arbeitsplätze Stellen abbauen. Aber sie hat sich heute schon bei zahlreichen anderen Geschäften beworben. Irgendwie muss ja genug Geld ins Haus kommen. Meine Eltern kommen mich im Februar nicht besuchen und ich ziehe das erste Mal in meinem Leben um im kommenden Jahr. Von Emerald nach Shapperton. Shapperton ist circa 2 Stunden von Melbourne entfernt und das Wetter ist nicht so extrem heiß, wie es hier in Emerald ist. Eher etwas wechselhafter. Was ich von dieser ganzen Umzieherei halten soll weiß ich noch nicht so genau. Es ist gut für Addie und Stuart, weil die beiden auf jeden Fall wieder zu ihren alten Jobs zurück können. Jana wird mit Sicherheit auch was finden. Addie hat ihre ganzen Freunde wieder. Aber ich habe mir eigentlich extra eine Familie im Osten gesucht, weil es hier auch schön warm ist. Selbstverständlich werde ich aber mit ihnen umziehen. Ist ja auch wieder eine neue Erfahrung die man macht. Allerdings werde ich während dem Ganzen von Jana dann halt auch nicht bezahlt.
Ansonsten war ich jetzt das letzte Wochenende mit zwei anderen AuPairs in Airlie Beach und auf den Whitsundays. Airlie Beach ist mit dem Auto ungefähr 6 Stunden von uns entfernt. Natürlich sind wir auch mit dem Auto gefahren. Wobei - was heißt wir? Ich bin die ganze Strecke gefahren.
Jedenfalls sind wir Freitag morgen kurzentschlossen um 1 Uhr los gefahren, um noch den ganzen Freitag für uns zu haben. Im Hostel angekommen hat uns erstmal die Nachricht erreicht, dass wir erst gegen zwei Uhr am Mittag in unser Zimmer einchecken können. Das hieß für uns dann - Airlie Beach erkunden und hoffen dass die Zeit schnell vergeht. Um 11 Uhr bekamen ich dann den Anruf, dass wir in unser Zimmer einchecken können. JUHU! Ab 2 Uhr mittags habe ich mich dann einfach mal mit leckerem 10$ Wein betrunken und es mir richtig gut gehen lassen, haha.
Am Samstag morgen stand dann unsere Tour zu den Whitsundays an. Morgens um 7 Uhr aufgewacht wurden wir von Starkregen begrüßt - na wunderbar. Dieser lies auch nicht nach, bis unsere Tour um 9 Uhr dann begonnen hat. Als die Fahrt auf dem Katamaran dann begann konnten wir direkt den wunderschönen, heftigen Wellengang feststellen. Mir hat das ganze nichts ausgemacht, aber die beiden anderen AuPairs wurden ganz schön seekrank. Erste halt der Tour war ein Hill Inlet Lookout. Auf dem Fußweg hoch zu diesem hat es immer noch so sehr geregnet, dass wir durch und durch Nass waren. Von diesem hatte man allerdings trotz dem Regen Blick über einen Teil der Wuitsunday Islands. Weiter ging es dann zum Whitehaven Beach, wo und ein riesen BBQ mit Würstchen, Rumpsteaks, Hackbällchen, Salat und Obst als Nachtisch erwartete. Nach einer ausgiebigen Stärkung und der Sichtung eines riesigen Geckos war unsere letzte Halt das Schnorcheln im Riff. Glücklicherweise hörte hierzu der Regen dann endlich auf. Das war für mich wieder das größte Erlebnis. Müde und erschöpft traten wir dann die Heimreise an. Im Hostel wieder angekommen bin ich auf Grund meiner ganzen Mückenstiche erstmal in die Apotheke und habe mir dort weiterhelfen lassen. Danach wartete die nächste Flasche Wein auf mich. Ich hatte ja schließlich Urlaub. Den Samstag haben wir dann noch gemütlich ausklingen lassen. Sonntags morgen ging es dann wieder in Richtung Heimat. Vorher machten wir allerdings noch Stopp bei einem Wasserfall und bei einem anderen Strand, bei welchem ich einen wunderschönen Pelikan gesehen habe.
So viel zu meiner letzten Zeit.

Ps.: Silvester in Sydney ist gebucht. Ich freue mich unglaublich auf meine Odenwälder Sinan und Patrick
02November
2013

Post

Die Stifte qualmen, der Samstag vergeht wie im Flug. Macht euch gefasst. :-)

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25Oktober
2013

Party in Australien

Mein Geburtstag in Australien!
Mein Geburtstag feierte ich eigentlich schon am 19.10 an. An dem besagten Samstag stellte mich Jana vor die Wahl, ob ich denn mit zu Sandra (einer Familienfreundin) kommen oder Zuhause bleiben will. Nachdem ich mich für das Zuhause bleiben entschied und dies Jana mitteilte, bekam ich bloß "you're coming" zu hören und durfte nicht Zuhause bleiben. Wieso stellt sie mich dann überhaupt vor die Wahl?
Als wir dann Abends gegen 18 Uhr nach Hause kamen wurde ich von Addie mit den Worten "auf deinem Bett liegt was für dich, hab ich für dich gekauft" empfangen. Ich hatte bloß Fragezeichen in meinem Kopf. Wieso konnte sie mir es nicht einfach persönlich geben, wieso muss sie es auf mein Bett legen?
Als ich dann die Tür zu meinem Zimmer öffnete, und das Licht anmachen wollte, sprangen mir alle Aupairs entgegen. Es lag nämlich nichts auf meinem Bett, sondern alle Aupairs warteten in meinem Zimmer auf mich - diese Party ist auf jeden Fall geglückt!
An meinem Geburtstag habe ich dann von Jana, Stuart und Sarah ein Australienhandtuch, Alkohol, Kinogutschein, Schokolade, ITunes-Karte und eine total schöne Karte bekommen.

Und HEUTE kam dann die mega Überraschung an.
Ein Paket von Katha, Anke, Ulla und Marian.
Ich glaube damit habe ich echt nicht gerechnet und dass ich nicht aufhören kann zu heulen, daran seid einzig und allein ihr schuld!!


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17Oktober
2013

5 Tage Cairns

Als ich am Donnerstag-Morgen (10.10) von Teresa, einem anderen Aupair, zum Flughafen gebracht wurde, hat mich Addie mit den Worten "Have Fun, miss you already" verabschiedet. Habe dann in Emerald eingecheckt, mein Gepäck schön abgegeben, alles problemlos. Die gute Frau am Schalter hat mir dann einen angenehmen Flug gewünscht. Ich bedankte mich und machte mich zum Boarding, bis mir auffiel: ich habe überhaupt keine Tickets von ihr bekommen! Also bin ich wieder zurück zu ihr, sie schaut mich an, grinst und gibt mir meine Tickets mit dem Kommentar "Here you go".
Als ich in Cairns am Flughafen angekommen bin, habe ich eine Asiatin in meinem Alter gefragt, ob sie mir denn sagen kann ob ich am richtigen Busstop stehe. So sehr sie sich auch Mühe gab, mir zu helfen - ich konnte sie einfach nicht verstehen. Vor allem weil die Asiaten ja sowieso aus jedem R ein L machen, was das ganze noch schwieriger gemacht hat.
Endlich im Hostel angekommen war dann auch schon bald Abendessenszeit. Als ich zu Abend saß, kam ein Asiate angelaufen und hat sich mir gegenüber gesetzt mit seinem Laptop, ohne irgendwas zu sagen. Er saß da einfach, ohne ein Wort zu sagen, hat auf seinen Laptop gestarrt, ohne ein einziges Mal die Tasten zu betätigen und ist dann nach 5 Minuten aufgestanden und gegangen. DAS soll jemand verstehen. An diesem Donnertag buchte ich dann auch meine Touren für die darauffolgenden Tage.
Abends bin ich dann nochmal am Meer gewesen, wo ich meine erste Seasnake gesichtet habe, einen riesigen Krebs und ein Schild, auf welchem stand, dass das Schwimmen auf Grund von Krokodilen im Meer verboten ist.
Am Samstag ging es dann los zum Great Barrier Reef Schnorcheln. Als ich an diesem "E Finger" stand und auf mein Boot wartete glaubte ich, ich traue meinen Augen nicht. Plötzlich kam eine alte Klassenkameradin angelaufen, mit der ich am 25.08 gemeinsam im selben Flieger nach Australien geflogen bin. War ganz schön, sie wieder zu sehen. Waren dann auch auf dem gleichen Schiff. Nachdem ich von Schnorcheln zurück gekommen bin und leider bloß Fische und keinen Hai und keine Schildkröte gesehen habe, habe ich mich Abends noch mit Lara (eine Backpackerin aus einem anderen Hostel) zum Abendessen getroffen. Mein Sonntag morgen begann dann, dass ich um 7 Uhr zum Ausflug in den Regenwald und zu den Wasserfällen abgeholt wurde. Mein Guide war ziemlich witzig und ist mit uns auch ein Paar stellen angefahren, die eigentlich nicht auf der vorgegebenen Rute standen. Er meinte er würde das mit uns jetzt machen, weil Sonntag ist und er sowieso keinen Zeitdruck habe. So kam es, dass ich mein erstes Krokodil und ein Platypus (bei uns als Schnabeltier bekannt) gesehen habe. Außerdem ist er mit uns noch zu einem Lookout gefahren, wo man Blick über das gesamte Tableland hatte. Das war echt mega gut. Auch am Sonntag Abend traf ich mich wieder mit Lara. Erst zum Abendessen, dann zum feiern. Es war nämlich Ladiesnight, was heißt, dass jede Frau 5 Gläser Sekt umsonst bekommen hat. Der ganze Abend verlief so "gut", dass ich um 1:45 Uhr zum Hostel zurück kam, vergeblich versuchte das Sicherheitsschloss zu öffnen, dann eine Person am Billardtisch stehen sah, diese gerufen habe um von dem Jenigen die Tür geöffnet zu bekommen. Nach einer Stunde Schlaf stand für mich um halb vier morgens dann schon wieder aufstehen auf dem Plan. Schließlich war mein Heißluftballonrundflug an der Reihe und um schöne Bilder vom Sonnenaufgang zu bekommen, muss man sich auch mal quälen. Ich stand dann jedenfalls mit leichten Anlaufschwierigkeiten vorm Hostel und habe auf den Bus gewartet, der mich abgeholt hat. Als sich die Tür zu diesem Bus öffnete, habe ich ca. 10 Asiaten in die Augen geschaut (wir waren bloß 13 Leute).
Während meines Heißluftballonrundflugs ging es mir relativ gut, obwohl ich mit Sicherheit noch total besoffen war. Und genau deshalb habe ich mir nach dem Rundflug nochmal 5 Stunden Schlaf gegönnt. Den Montag habe ich dann relativ ruhig gemeinsam mit Lara und Pizza ausklingen lassen um für meinen Rückflug am Dienstag fit zu sein. Am Hostel vom Shuttleservice abgeholt wurde ich vom Fahrer mit den Worten "You have some money, honey?" begrüßt. Am Flughafen angekommen erwartete mich dann die erste Überraschung. Mein Flug nach Brisbane hatte Verspätung und das direkt eine halbe Stunde, wo ich doch meinen Anschlussflug in Brisbane bekommen musste. Mein Flugzeug kam dann also nicht planmäßig um 12:45, sondern um 13:15 an. Boarding dann um ca 13:25. Als ich endlich im Flugzeug war, war mein Pech aber noch nicht vorbei. Ich hatte einem Fensterplatz ( ich liebe es am Fenster zu sitzen), allerdings saß neben mir ein Mann, der als erstes ins Flugzeug durfte, da er nicht laufen konnte, was heißt, dass er auch als letztes aus dem Flugzeug aussteigen wird. Und ich musste doch meinen Anschlussflug bekommen! In Brisbane gelandet hat sich dieser gute Mann dann aber aufgequält um mich so schnell wie möglich raus zu lassen. Er hat wohl gemerkt, dass ich ziemlich angespannt war. Draußen aus dem Flugzeug ging es für mich dann auf die Suche nach Gate 48 - immerhin hatte ich bloß noch 10min bis zum Boarding. Glücklicherweise kam ich aus Gate 46 und musste nicht weit zu Gate 48 laufen. Puuuuh. Ins nächste Flugzeug eingecheckt - wie sollte es auch anders sein - nahm meine Pechsträhne seinen Lauf. Ich hatte zwar mal wieder einen Fensterplatz aber auch eine Mama mit schreiendem Kind von Brisbane bis Emerald auf ihrem Schoß, welches es wohl witzig fand Stifte zu werfen, Toast zu zerreißen usw.
In Emerald angekommen wurde ich am Flughafen von Jana, Addie, Sarah und Finja (einem Aupair) abgeholt und Zuhause mit Abendessen à la Stuart empfangen. Man bin ich froh, wieder "Zuhause" zu sein. Der Dienstag war echt ein mieser Tag. :-D
30Sept
2013

Rockhampton und Yeppoon

Wow, jetzt bin ich schon über 4 Wochen da, unglaublich wie schnell die Zeit doch vergeht.
Tessa war ja campen und sollte am 25.09 wieder zurück kommen. Da deren Hostkinder aber schon Dienstags so platt waren, fuhren sie einen Tag eher nach Emerald zurück. Gut für mich, dachte ich jedenfalls. Mittwochs abends traf ich mich dann mit ihr, um ein paar Ausflüge während unseres Emerald-Aufenthaltes zu planen. Allerdings machte mir die zuvor angekündigte Sturmwarnung einen Strich durch die Rechnung. Ich bin zwar nach dem "Sturm" losgefahren, allerdings kam ich nicht mal aus unserer Ausfahrt raus, da mir eine Palme den Weg versperrte. Also drehte ich wieder um und musste Stuart belästigen um die Palme wegzuräumen. Das hat er auch direkt gemacht.
Bei Tessa dann endlich angekommen wurde ich mit "Diese Unpünktlichkeit ist aber nicht typisch deutsch" begrüßt. Ich konnte ja aber nichts dazu.
Als ich dann von Tessa spät abends zurück kam, ging das große Packen los. Mit Sarah und Jana ging es dann nämlich von Freitag Nachmittag bis gestern nach Yeppoon und Rockhampten. Unsere Unterkuhft in Yeppoon Buchten wir über airbnb, das ist eine Seite, wo Privatleute Zimmer, Wohnungen oder Häuser zur Vermietung inserieren können. Wir buchten für uns ein Zimmer bei einer Frau, bei der Jana schon des Öfteren war. Dort war Frühstück und Abendessen in dem Zimmerpreis von 55$ mit inbegriffen.
In Yeppoon angekommen, viel direkt auf, dass das Klima ganz anders als in Emerald ist. Dort ist eher die feuchte Luft, während in Emerald die trockene Luft ist. Begrüßt wurden wir in unserer Unterkunft direkt mit dem Abendessen. Zur Vorspeise frittierte Zwiebel, als Hauptgang Hähnchen, Kartoffel, Kürbis und Brokkoli und als Nachtisch Vanilleeis mit Wackelpudding. Mhhhh, das war ganz nach meinem Geschmack!
Während unserem Aufenthalt bin ich jeden morgen durch das Vogelgezwitscher um 6 Uhr aufgewacht, hab mich aus dem Zimmer geschlichen und bis um 8 Uhr, wenn dann endlich der Rest wach war Kreuzworträtsel gemacht. Super Beschäftigung für den Morgen.
Am Samstag Vormittag waren wir dann im Animal Sanctuary. Das ist so eine Tierauffangstation für kranke und Verletzte oder Waisentiere. Dort habe ich dann endlich mal einen Koala gehalten (der erste Punkt meiner To-Do-List abgehakt)! Koalas riechen übrigens nicht nach Eukalyptus, sondern haben eher einen undefinierbaren Geruch, den ich allerdings nicht als stinkend bezeichnen, sondern auf Dauer etwas unangenehm bezeichnen würde.
Zu Mittag gab es dann Fish&Chips und im Anschluss ging's Schwimmen im Meer. Das Wasser war richtig warm, einfach ein Traum und man konnte verdammt weit reinlaufen. Abends ging es dann zu Familienfreunden. Dort wartete ein BBQ auf uns. Dort nahm ich ungefähr 8 neue Moskitostiche mit nach Hause. Vielleicht lieben sie ja das deutsche Blut so sehr... Vielleicht aber auch nicht. Jana hat noch keine Stiche.
Ansonsten gibt's noch News in Puncto Urlaub. Habe nicht bloß vom 10.10-15.10 sondern schon ab 7.10 frei. Da Jana und Stuart dann schon ab dem 7.10 eine Woche wegfahren und demnach früher zurück kommen, muss sich Stuart zwei Tage um Sarah kümmern, also praktisch den Nannyjob übernehmen, da ich ja bis zum 15.10 in Cairns bin.
Ich bin mal gespannt, wie das wird.

So viel zu meinen letzten Tagen.. ;-)

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22Sept
2013

Aupairs und viele Asiaten

Mh ja, was ist die letzten Tage so passiert?
Vorgestern Abend war ich mit Tessa erst was essen und dann haben wir uns noch einen schönen Abend im Park gemacht. Dabei stellten wir fest, dass der Mond wirklich verdammt schnell aufgeht. Da kann man echt richtig zuschauen, so schnell geht das. Tessa ist am Samstag morgen dann aber leider bis Mittwoch campen gefahren. Mein Samstag morgen begann damit, dass ich um 7 Uhr schon wieder wach war, obwohl keine Maschinen mehr laufen. Allerdings bin ich um 7 dann nicht aufgestanden, sondern habe so lange in meinem Bett verweilt, bis es auf einmal still war im Haus. Addie hatte dann nämlich Fahrstunde, Jana und Sarah sind einkaufen gefahren und Stuart und sein Sohn (der ist für 2 Wochen zu Besuch) sind fischen gefahren.
Ich habe mich allerdings trotzdem leise aus meinem Zimmer geschlichen und die Lage erstmal abgecheckt. Und was hat mich erwartet? Ooooooh ich liebe meine Gastfamilie. Ein gedeckter Frühstückstisch mit allem was ich mag. D.h Pfannenkuchen (weil es Wochenende ist), Apfelmus und Milo, das ist so ein verdammt leckeres Getränk. Nachdem ich mit frühstücken dann fertig war, kam Addie auch schon nach Hause und da uns langweilig war sind wir, mal wieder, shoppen gefahren - hierzu muss ich sagen, dass ich noch KEINE Klamotten gekauft habe, obwohl überall Sale ist. Aber dieser Tag wird auch noch kommen, wo ich dann richtig zuschlage.
Am Abend war dann Nightmarket in Emerald. Lena (ebenfalls Aupair) und ich freuten uns richtig darauf, weil endlich mal was in Emerald los war. Doch als wir dorthin kamen, trauten wir unseren Augen nicht. 12 Stände. 7 davon mit Essen. Essen, dass niemand essen würde. Ein Stand, an dem man Kugelschreiber kaufen konnte, einen Stand mit Gourmet Coffee, einen Stand mit Blumen oder 3 andere Stände, die ich nicht so recht definieren konnte.
Also, das war wohl ein richtiger Reinfall. Aber zum Glück gibt es in Emerald auch einen MC Donalds. Kurz entschlossen sind Lena undicht mit den 2 neuen AuPairs mit denen wir und am Nightmarket getroffen haben zum MC Donalds gefahren und dort unseren Abend in schöner Runde ausklingen lassen.
Als ich danach nach Hause kam erwartete mich die nächste Überraschung: Addie kam auf mich zu und teilte mir mit, dass wir feiern gehen würden. Was heißt, dass ich 20min hatte, um mich fertig zu machen um dann mit ihr, Jana und Stuart loszuziehen. Wir waren dann im Irish Pub, dort spielte auch eine relativ gute Band (allerdings bekomm ich in Sachen Musik noch Nachhilfe von Stuart, weil ich die besten australischen Songs nicht kenne - wie kann ich nur...). Aber was trinkt man so in Australien wenn man aus geht? Diese Frage habe ich mir gestellt. Bier wollte ich nicht, Tequila trinke ich nicht, Wodka schmeckt mir nicht. Ich lies also Addie für mich wählen und ganz schnell stand vor mir ein grünliches Getränk. Die Farbe hätte mich Sicherheit jede andere Person schon abgeschreckt, aber ich habe es probiert (wie schon so vieles) und es war echt lecker. Schmeckte nach Melone und kein bisschen nach Alkohol, was wohl das gemeine ist. Denn nachdem ich mein großes Glas leer hatte, hatte ich leichte Kopfschmerzen. Vielleicht lag es aber auch bloß daran, dass ich heute über den Tag sowieso nicht allzu viel getrunken habe. Who knows. Achja, ich hab keine Ahnung was ich da genau getrunken habe, aber ich werde es noch rausfinden.
Heute morgen um 11 standen dann die ganzen Asiaten, die auf der Farm gearbeitet haben bei und vor der Haustür. Stuart hat sie zum Essen eingeladen. Jana machte für heute also Tiramisu und Stuart Kartoffelgratin und Addie und ich kümmerten uns um den Salat. Die Asiaten brachten allerlei asiatische Speisen mit. Und um ehrlich zu sein war nicht viel leckeres dabei.
Am Mittag sind Addie, ihr Bruder und ich dann zum Damm gefahren. Dort haben wir uns mit den anderen AuPairs von gestern getroffen.
Alles in allem lässt sich sagen, dass es ein schöner entspannender Tag mit vieeeeel Essen war. :-)
So viel zu meinen letzten Tagen.
Bis bald!

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20Sept
2013

Sie haben Post!

Done!
Die ersten 4 Postkarten und eine kleine Überraschung sind verschickt.
Jetzt warten schon die nächsten 4 Postkarten auf das beschrieben werden!

Freut euch! :-)

Mein Tag heute startete damit, dass ich Vegimite probieren MUSSTE. Das ist bei den Australiern ungefähr so angesagt, wie bei uns Nutella zum Frühstück.
Wenn ich den Geruch beschreiben soll, hat es ziemlich streng gerochen. Etwas nach Maggi und farblich sowie Teer - aber wie um alles in der Hölle, kann man sowas bitte zum Frühstück essen?
Ich hab's probiert. Ich konnte nicht anders. Addie hat es mir einfach auf den Teller gelegt. Hätte ich kein kleines Stück abgebissen, dann hätte ich mich glaub ich übergeben.
Sowas.. Boa, das war echt die ekelhafteste Erfahrung die ich bisher in Australien gemacht habe.
Es schmeckte sehr salzig und extrem nach diesem komischen Geschmack. Einfach unbeschreiblich.
Als nächstes stehen Austern auf dem Plan, wurde mir gedroht.

Ich lass mich überraschen!

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